Lasertherapie
Die Lasertherapie gehört zu den physikalischen Therapieverfahren, die in den letzten Jahren durch den Aufschwung der Medikation von Tieren in den Hintergrund geraten sind.
Der Begriff LASER bedeutet sinngemäß übersetzt:
"Lichtverstärkung durch angeregte Emission von Strahlen".
Diese Lichtstrahlen (Photonen) zeichnen sich durch hohe Monochromasie, Parallelität und Kohärenz aus. Sie besitzen dadurch eine hohe Spezifität und sind sehr energiehaltig. Dieses wirkt sich sehr vorteilhaft auf die Zellteilung (Mitose) und die damit verbundenen Stoffwechselvorgänge aus.

Die Anwendung von Laserlicht mit einer nahe dem Infrarotbereich liegenden Wellenlänge von 904 nm ist für die Haut und dem darunter liegenden Gewebe völlig schmerzfrei und führt zu keinerlei Verletzungen bei Tieren.

Bei akuten entzündlichen Prozessen kann somit die Heilungsdauer um bis zur Hälfte der eigentlichen Zeit verkürzt werden.

Chronische Erkrankungen werden durch lokale Laserbestrahlung erneut stimuliert und können zu einer deutlichen Besserung der vollständigen Heilung führen.

Indikationen:

  • Schmerzen jeglicher Art des Bewegungsapparates (Zerrungen, Prellungen, Sehnenverletzungen, Stauchungen, Rückenprobleme, Arthrosen oder Arthriden)
  • Wundheilung nach Operationen, Wundheilungsstörungen
  • Dermatologische Erkrankungen wie Ekzeme, Narben o.a.
Kontraindikationen:
    Tumore aller Art, Pigmentstörungen, gravider Uterus, Augenerkrankungen

    Hier darf auf keinen Fall die Lasertherapie angewandt werden, da es zu einer Verschlimmerung der Erkrankung kommen kann.